Der Beitrag “Der KRM, der Religionsunterricht und die Krise” sorgte insbesondere in der bosnischestämmigen Community für zahlreiche Diskussionen. Aus diesem Grund haben wir uns entschieden, diesen Beitrag auch in einer bosnischen Übersetzung zur Verfügung zu stellen.

Od najave proširenja Koordinacijskog vijeća muslimana (KRM) isprepliću se događaji u Sjevernoj Rajni Vestfaliji. Posljednjih godina ništa se nije čulo o KRM-u. Sam gremij se držao daleko od javnih diskursa. U posljednje dvije godine, na internet stranici vijeća objavljeno je sedam saopćenja za javnost, iz kojih se jedva mogu izvući zaključci o diskursu u vezi s muslimanima i islamu u Njemačkoj.

Slično sveukupnoj društvenoj percepciji, KRM, također, već duže vrijeme nema nikakvu važnost u međumuslimanskom diskursu. Doći ćemo do razloga zbog čega je to tako. Proširenje KRM-a, koje se u mnogim kontekstima smatra disfunkcionalnim, predstavljalo je zbog toga iznenađenje čak i za mnoge posmatrače. Za neke od novih članova, kao i za neke druge muslimanske zajednice izvan KRM-a, ovaj korak bi trebao biti iznenađujući i zbog toga što je KRM do sada silovito odbijao takvo otvaranje. Još prije nekoliko godina, neke zajednice su izrazile interes za članstvo kada je KRM još bio javno relevantan. “Oni (KRM) nisu čak ni odgovorili na naš upit za zakazivanje termina”, opisuje jedan od aktera tadašnje ophođenje s tim upitima.

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Die Alhambra Gesellschaft begrüßt grundsätzlich die Einführung eines Übergangsgesetzes zur Aufrechterhaltung und Weiteretablierung des islamischen Religionsunterrichts an öffentlichen Schulen.

Spätestens mit der Etablierung eines ersten Islamischen Religionsunterrichts an Schulen in Nordrhein-Westfalen wurde deutlich, dass es einen Bedarf für diesen Unterricht und eine Nachfrage bei muslimischen Eltern und SchülerInnen gibt. Dies zeigt sich u.a. in der Zahl der teilnehmenden SchülerInnen von mittlerweile 19.400 SchülerInnen im Schuljahr 2017/18. Angesichts der Gesamtzahl von rund 415.000 muslimischen Schülern an Schulen in NRW scheint der Ausbau des Islamischen Religionsunterrichts noch weit hinter dem vorhandenen Potential zurückzubleiben. Für die weitere Entwicklung des IRU in NRW sollte die Frage nach den Ursachen für diesen schleppenden Ausbau gestellt und verfolgt werden.

Mit den nun eingereichten zwei Gesetzesanträgen wird deutlich, dass es weiterhin eine breite Basis im Landtag NRW für die Fortführung des IRU gibt. Der Regelungsgehalt der Drs. 17/5618 in Form einer Verlängerung der bestehenden gesetzlichen Regelung erscheint jedoch nicht als zielführend. Die Übergangsvorschrift des § 132a SchulG wurden im 6. Schulrechtsänderungsgesetz auch mit der Aussicht befristet, bis zum Auslaufen des Gesetzes möge eine Entwicklung in der Institutionalisierung und der statusmäßigen Klärung der Religionsgemeinschaftseigenschaft der muslimischen Organisationen innerhalb des Koordinationsrates der Muslime eintreten, die eine Etablierung eines IRU nach § 31 SchulG NRW ermöglichen sollte.

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Mit den im Dezember 2017 der Öffentlichkeit vorgestellten Gutachten wurde der DITIB Landesverband Hessen e.V. aufgefordert, seine Unabhängigkeit unter Beweis zustellen.

  • Weiterhin deutliche Zweifel an der grundsätzlichen Eignung von DITIB Hessen als Kooperationspartner
  • Hessen hält aber an einem Angebot für muslimische Schülerinnen und Schüler fest
  • Daher: Schulversuch für ein neues Unterrichtsangebot ab der 7. Jahrgangsstufe in staatlicher Verantwortung
  • Endgültige Entscheidung über die Zusammenarbeit noch in diesem Jahr
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Im Januar 2011 haben DITIB-Landesverband Hessen e.V. und Ahmadiyya Muslim Jamaat in der Bundesrepublik Deutschland e.V. beim Hessischen Kultusministerium auf der Grundlage des Artikel 7 Absatz 3 des Grundgesetzes Anträge auf Einrichtung eines bekenntnisorientierten islamischen Religionsunterrichts in den staatlichen Schulen Hessens gestellt mit dem Ziel, als Kooperationspartner des Landes an der Erteilung eines solchen Religionsunterrichts mitwirken zu dürfen.
Kultusministerin Nicola Beer: „Die Prüfung der Anträge erfolgt mit der gebotenen Sorgfalt durch das Hessische Kultusministerium. Im September 2011 hat das HKM zwei Gutachten-Aufträge erteilt, und zwar an die Islamwissenschaftler Dr. Levant Tezcan, Universität Tilburg, Niederlande in Zusammenarbeit mit Herrn Dr. Jörn Thielmann, Universität Erlangen zu DITIB und Prof. Dr. Jamal Malik, Universität Erfurt, zu Ahmadiyya. Gegenstand der Begutachtung war jeweils die Frage, ob die Antragsteller aus islamwissenschaftlicher Perspektive und in tatsächlicher Hinsicht als Religionsgemeinschaften im Sinne des Art. 7 Abs. 3 des Grundgesetzes zu betrachten sind.

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Am 22. Februar 2011 haben das Schulministerium Nordrhein-Westfalen und die im Koordinationsrat der Muslime in Deutschland organisierten muslimischen Gemeinschaften Islamrat, Ditib, VIKZ und ZMD eine gemeinsame Erklärung über den Weg zu einem bekenntnisorientierten Islamunterricht in NRW unterzeichnet. Diese Erklärung soll hier dokumentiert werden:

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In einer Kleinen Anfrage im Düsseldorfer Landtag haben die Abgeordneten Gunhild Böth, Bärbel Beuermann und Ali Atalan nach dem Stand des alevitischen Religionsunterrichts in Nordrhein-Westfalen gefragt. Die Antwort der Landesregierung dokumentieren wir hier:

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